Sting Operation

25. September 2015 - 20 Uhr

sting operation

Ort

Zeit

Eintritt

Jazzkeller im Zecher

20 Uhr

Erwachsene € 15,00

Mitglieder € 12,00

Jugendliche bis 26 Jahre € 6,00

 

Jazzmusiker taten es schon immer: Sie spielen bekannte, populäre Songs und machen sich sie zu eigen. Die Geschichte des Jazz ist voll davon.

 

John Coltrane nahm den Musical-Ohrwurm "My Favorite Things" und kreierte daraus einen Jazzhit.

 

Miles Davis interpretierte "Time After Time" von Cyndi Lauper auf seine ganz besondere Weise.

 

Und auch Cannonball Adderley, Louis Armstrong, Charlie Parker und viele mehr - alle spielten die Popsongs ihrer Zeit und improvisierten dazu.

 

Die Band sting operation bleibt diesem Erbe treu und wendet es auf die Musik von Gordon Matthew Sumner alias Sting an.

 

Stücke wie Message In A Bottle, Englishman In New York oder Moon Over Bourbon Street sind heute Teil des kollektiven Hörgedächtnisses. Doch nicht nur das: Die Kompositionen haben ungewöhnliche musikalische Raffinesse und Kraft, die sie für Jazzmusiker attraktiv machen. Nicht umsonst hat Sting selber immer wieder hochkarätige Jazzmusiker in seine Band geholt: Branford Marsalis, Kenny Kirkland, Omar Hakim

und andere.

 

Der Bandname sting operation bekommt so eine doppelte Bedeutung. Im übertragenen Sinn operieren die Musiker um den Zürcher Saxophonisten Felix Straumann an Sting-Kompositionen herum. Sie legen mit feinen

chirurgischen Schnitten und manchmal auch weniger subtil mit der Operationssäge die inneren Strukturen der Songs frei. Doch auch die wörtliche Übersetzung trifft zu: sting operation bedeutet auf Englisch verdeckte Operation. Wie getarnte Agenten in Hollywood-Thrillern ermitteln die Bandmitglieder in fremden musikalischen Gefilden und versuchen deren Geheimnisse zu lüften.